Earth Overshoot Day - Wenn die Ressourcen der Welt aufgebraucht sind

Manchen ist der Earth Overshoot Day möglicherweise ein Begriff, anderen vielleicht noch nicht. Diese Woche ist es nun wieder einmal soweit und deswegen findet ihr hier die wichtigsten Fakten zum weltweiten Erderschöpfungstag (oder Erdüberlastungstag) am 22. August 2020. Ein Tag, der sehr anschaulich zeigt, welche Probleme die Menschheit in naher Zukunft lösen muss.

Was ist der Earth Overshoot Day?

Fangen wir zunächst mit dem wichtigsten an: Der Earth Overshoot Day ist der Tag, an dem alle auf der Welt zur Verfügung stehenden natürlichen Ressourcen für das gesamte Jahr aufgebraucht sind. Klingt katastrophal? Ist es auch. Denn von diesem Tag an leben wir, wenn man es so sehen möchte, auf Kosten der Erde. Wir verschulden uns in gewissem Sinne. Nur leider kann man in diesem speziellen Fall nicht einfach Rückzahlungen leisten, wie es bei den uns bekannten Banken sonst möglich ist. In diesem besonderen Fall verschulden wir uns bei der „Ressourcenbank“ Mutter Erde.

Wir verbrauchen im Augenblich 60% mehr als das, was unser Planet nachhaltig erneuern kann – das ist so viel, dass wir theoretisch 1,5 Erden benötigen würden.

Der Erdüberlastungstag wird jedes Jahr neu berechnet und basiert auf dem ökologischen Fußabdruck der Menschheit. Also alles, was wir beanspruchen, um unseren Ressourcenbedarf zu decken und Abfälle und unsere Emissionen auszugleichen: beispielsweise Ackerland, um Nahrungsmittel zu produzieren und Wälder, die ausgestoßenes CO2 binden können. Der CO2-Ausstoß stellt 60% des ökologischen Fußabdrucks dar. Wir kommen später noch einmal auf diesen Punkt zurück.

Wo kommt der Earth Overshoot Day her?

Das Konzept des Earth Overshoot Day wurde von Andrew Simms entwickelt, und zwar im britischen Think Tank New Economics Foundation. Die internationale Research Organisation Global Footprint Network berechnet jedes Jahr aufs Neue den Earth Overshoot Day. Seit den 1970er Jahren verbrauchen wir in unserem Alltag, u.a. durch Konsum und Produktion, mehr Ressourcen als die Welt für uns bereitstellen kann. Der Earth Overshoot Day ist der Tag, an dem die Menschheit mit ihrem Handeln die natürlichen Ressourcen aufgebraucht hat, die der Planet Erde im Jahr regenerieren und nachhaltig zur Verfügung stellen kann.

Wie wird das Datum berechnet?

Die Berechnungen, die das Datum des Earth Overshoot Days ermitteln, basieren laut des Global Footprint Networks auf dem ökologischen Fußabdruck von 150 Nationen. Ermittelt wird das Datum, indem die jährliche Nachfrage nach Ressourcen zur gesamten globalen Biokapazität desselben Jahres ins Verhältnis gesetzt wird. Seit den 1970er Jahren sprechen wir von einem „Overshoot“, also einer Überlastung unserer Erde.

Nach den Berechnungen des Global Footprint Networks sind wir inzwischen bei einem Zustand angelangt, der eher 1,5 Planeten Erde erfordern würde als den einen, den wir bewohnen. Es wird davon ausgegangen, dass wir bis Mitte des 21ten Jahrhunderts bereits zwei Welten und deren Ressourcen bräuchten. Die Biokapazität der Erde beträgt 1,7gha (globale Hektar pro Person) im Jahr. Wir müssen allerdings davon ausgehen, dass jeder Mensch heutzutage im Schnitt 3,3gha verbraucht.

Und wann ist der Earth Overshoot Day in diesem Jahr?

Der Earth Overshoot Day fällt dieses Jahr auf den 22. August.

Wie war das in den letzten Jahren?

Der Tag, an dem die Menschen die natürlichen Ressourcen aufgebraucht haben, die die Erde in einem Jahr regenerieren kann, fand in den vergangenen Jahren jeweils einige Wochen früher als im vorangegangenen Jahr statt. Aber dieses Jahr ist das erstmals anders. Wie das Global Footprint Network meldete, wird der Erdüberlastungstag dieses Jahr drei Wochen später sein als 2019. Damals war der Earth Overshoot Day bereits am 29. Juli.

Dies ist vermutlich auf die Ausnahmesituation durch das Coronavirus und die damit einhergehenden Lockdowns zurückzuführen. Weltweit ließen sich aufgrund dessen einige Verbesserungen erkennen. Dieses Jahr wird nun erstmals ein 50-jähriger, aufwärtsstrebender Trend unterbrochen.  Weniger Verbrauch von Holz und weniger CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe könnten die Gründe dafür sein, berichtete das Global Footprint Network.

Dennoch zeigt sich, dass die Pandemie-bedingte Abnahme an CO2-Ausstoß nicht ausreichend ist, um ein langfristiges Gleichgewicht zu erreichen. Doch gerade das sollte erstrebenswert sein. Wenn dieser langfristig sinkt, ist viel erreicht. Würde man außerdem 50% weniger fossile Brennstoffe verwenden, dann könnte der Earth Overshoot Day um circa drei Monate nach hinten verlegt werden – aber das nur kurz am Rande.

Gibt es den Earth Overshoot Day auch in kleinerem Umfang?

Neben dem Earth Overshoot Day gibt es für viele Länder auch den spezifischen Country Overshoot Day. Also einen Tag, an dem ein Land alle natürlichen Ressourcen für das Jahr aufgebraucht hat. Natürlich hat nicht jedes Land einen Country Overshoot Day. Wenn der ökologische Fußabdruck, den wir zuvor schon angesprochen haben, unter 1,63gha liegt, dann ist der Verbrauch der natürlichen Ressourcen des Landes nicht kritisch. Der deutsche Country Overshoot Day fand 2020 bereits am 3. Mai 2020 statt. Seitdem wird bei uns auf Kosten der Erde gelebt. Und damit schneidet Deutschland im weltweiten Vergleich ziemlich schlecht ab. Schlimmer sieht es allerdings beispielsweise in Qatar aus (Platz 1): dort fand der Country Overshoot Day bereits am 11 Februar 2020 statt.

Was tut Energy Labs?

Wir haben schon kurz thematisiert , dass ein geringerer CO2-Ausstoß ein wichtiger Weg wäre, den Earth Overshoot Day nach hinten zu verlegen. Unsere Hard- und Software, die wir zur Verminderung des Voltlevels in Gebäuden verwenden, um dadurch den Stromverbrauch zu reduzieren, hat einen tollen und hilfreichen Nebeneffekt: bei der Reduktion des Stromverbrauchens um 5%-13% erziehen wir dieselbe Verminderung des CO2-Ausstoßes. Hier findet ihr weitere Erläuterungen zu unserem Service, der Energieeinsparung durch ActiveEnergy.

Was kann denn jeder einzelne tun?

Der Earth Overshoot Day zeigt an, wie nachhaltig die Menschheit wirtschaftet. Das bedeutet aber auch, das neben Regierungsanstrengungen, Klimaprotestbewegungen und steigendem Bewusstsein einzelner Personen, auch jeder tatsächlich seinen Beitrag leisten muss. Regional und saisonal kaufen, weniger Fleisch essen, Re- und Upcycling alter Kleidung und Gegenstände. All das sind Möglichkeiten, die man im Alltag umsetzen kann.

Hättet ihr Interesse an einer Auflistung von Tipps zu diesem Thema? Lasst uns gerne einen Kommentar da.

Wenn ihr mehr zum Thema lesen wollte, schaut doch mal hier vorbei.


6 Tipps für den Alltag um Strom und Geld zu sparen

Unsere Ideen, mit denen Ihr bares Geld spart:

Berlin, Juli 2020. Wer kennt es nicht: der Schock, wenn man die jährliche Stromrechnung öffnet und sich wieder einmal fragt, wieviel Energie die Haushaltsgeräte, die Glühbirnen und die Einzelperson oder Familie verbrauchen können. Wir haben euch einige kleine Alltagshacks zusammengestellt, mit denen ihr in Zukunft Strom und Geld spart und hoffentlich keine weitere Überraschung dieser Art erlebt.

Optimierung der Energieversorgung

Energy Labs GmbH hat es sich zum Ziel gemacht, die Energieversorgung von Gebäuden zu optimieren, Strom zu sparen und somit natürlich auch die CO2-Emissionen zu senken. Dabei werden, ganz nebenbei, aber auch die laufenden Kosten der Kunden reduziert. Denn, was gut für die Umwelt und Nachhaltigkeit ist, kann auch gut für euren Geldbeutel sein.

Gemeinsam für die Umwelt

Doch das, was wir mit Hard- und Software in mühsamer Denkarbeit und mit viel Probieren erreicht haben, ist vielleicht nicht so ganz das, was ihr alleine im Alltag umsetzten könnt. Dennoch kann jeder seinen Beitrag für die Umwelt leisten und in eigener Verantwortung ein paar Kleinigkeiten tun, um Strom zu sparen. Im weiteren Verlauf findet ihr die Vorschläge, die wir für euch gesammelt haben.

Energie zu sparen bedeutet grundsätzlich weniger Energie zu verbrauchen und die genutzte Energie effizienter einzusetzen. Viele natürliche Ressourcen der Erde sind nur begrenzt vorhanden und die Energiegewinnung ist eine immense Belastung für die Umwelt. Außerdem ist Energie teuer.

Weniger Energie zu verbrauchen muss aber nicht bedeuten, dass ihr in Zukunft in der eigenen Wohnung friert oder im Dunkeln sitzt.  Das Problem ist eher, dass viele Haushaltgeräte Energie unbemerkt verbrauchen. Und das lässt sich einfach ändern. So let’s get started!

Unsere Ideen, mit denen Ihr bares Geld spart:

1. Stand-By-Modus ausschalten

2. Energiesparleuchten oder LED-Lampen verwenden

3. Kühl- und Gefrierschränke regelmäßig abtauen

4. Richtig waschen

5. Richtig kochen

6. Ladegeräte nicht stecken lassen

Und nun zu den Details. Was bedeutet das denn? Und was könnt ihr tun?

1. Stand-By-Modus ausschalten

Manche Geräte stehen immer „unter Strom“.

Viele unserer Geräte sind im Dauerbetrieb – und wir bekommen es selten mit. Fernsehgeräte zum Beispiel verbrauchen im Stand-By bis zu 100 Kilowattstunden pro Jahr (!). Wie wäre denn zum Beispiel eine Steckerleiste für Geräte wie den Fernseher, den DVD-Rekorder und die HiFi-Anlage, die dann abends durch einfaches Abschalten vom Stromnetz genommen wird? Das funktioniert auch prima für PCs, Drucker oder Monitore.

Laut dem Verbraucherportal Verivox kann eine Familie durch den Gebrauch von Steckerleisten im Jahr circa 115 Euro sparen.

2. Energiesparleuchten oder LED-Lampen verwenden

Energiesparlampen bewähren sich durch hohe Energieeffizienz.

In der Anschaffung sind die Energiesparlampen nicht ganz günstig, aber eine 15-Watt-Lampe kann im Vergleich zu einer 70W-Glühbirne über 20 Euro pro Jahr einsparen. Energiesparlampen sind außerdem bis zu 15x haltbarer. Halogenlampen und Deckenfluter sorgen besonders im Wohn- und Schlafzimmer für angenehmes Licht, verbrauchen allerdings mitunter mehrere Hundert Watt. Bei beiden, am besten schon beim Kauf, auf die Leistungsdaten achten.

3. Kühl- und Gefrierschränke regelmäßig abtauen

Regelmäßiges Abtauen sorgt dafür, dass eure Kühl- und Gefrierschränke länger leben. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass die Eisschicht in den Fächern nicht unbedingt dicker wird als 1cm. Ist das der Fall solltet ihr dringend einmal eine hauseigene Gletscherschmelze in Angriff nehmen. Denn selbst bei kleinen Eisschichten steigt der Energieverbrauch.

4. Richtig waschen

Fangen wir doch damit an, dass nicht jedes Kleidungsstück nach einmaligem Tragen gewaschen werden muss.

Habt ihr auch den Das-kann-ich-doch-nochmal-tragen-Stuhl oder Sessel?

Das lohnt sich mehrfacher Hinsicht. Denn waschen sollte man erst, wenn die Maschine wirklich voll ist. Auch reicht eine geringe Wassertemperatur ohne Vorwäsche völlig aus, wir haben heutzutage schließlich super modernes High-Tech-Waschmittel.

Energiesparprogrammen sollte man die Möglichkeit geben, ihre Wunder zu tun und tatsächlich Strom und Wasser zu sparen. Waschen ohne Vorwäsche vermeidet bei drei Waschgängen in der Woche 15 Kilogramm CO2 und spart circa 7 Euro im Jahr.

5. Richtig kochen

Elektroherde verbrauchen viel Energie, deswegen gerne mit Deckel auf dem Topf kochen und die Restwärme nutzen. Wasser (nicht zu viel, sondern nur die benötigte Menge) im Wasserkocher kochen (spart Strom und geht schneller; eine Ausnahme ist natürlich der Gasherd oder Induktion), und beim Backen im Ofen ohne Vorheizen und ebenfalls mit Restwärme arbeiten.

6. Ladegeräte nicht stecken lassen

Wusstet ihr das schon? Ladegeräte verbrauchen Energie, selbst wenn kein Gerät geladen wird. Also, wenn euer Handy das nächste Mal zu Ende geladen hat, dann zieht doch mal das Ladekabel aus der Steckdose und nicht nur das Handy ab.

Im Leerlauf verbrauchen diese Geräte nämlich etwa 0,3 Watt.

Und was ist mit der Ladestationen eurer elektrischen Zahnbürste? Das sind ebenfalls ganz schöne Energieverschwender, so toll die Erfindung auch ist. Auch die kann man zwischendurch getrost mal von der Leitung nehmen.

Wir hoffen unsere kleine Sammlung an Tipps hat euch geholfen in eurem Alltag ein wenig inspiriert zu werden und möglicherweise ein paar Routinen zu überdenken. Denn, wenn jeder einen kleinen Teil dazu beträgt, unserer Umwelt etwas Gutes zu tun, dann ist uns allen sehr damit geholfen.


Mehr Nachhaltigkeit durch Optimierung

Wir bei Energy Labs GmbH leben und arbeiten mit der Devise, dass durch Optimierung gegebener Umstände eine nachhaltigere Zukunft für uns alle erreichbar ist.

Unser Beitrag für die Umwelt und unseren Planeten sieht folgendermaßen aus: wir bieten Produkte und Lösungen, um den Verbrauch von Energie in Gebäuden zu reduzieren, Spannungslevel anzupassen und um CO2-Einsparungen zu erreichen.

ActiveEnergy – Optimierung von Energieversorgung

Mit ActiveEnergy ermöglichen wir die Einsparung von 5-13% Energie in Einzelhandelsgebäuden, Schulen o.ä.  Bei Energy Labs bauen wir stromeinsparende Technologien, optimieren die Energieversorgung von Gebäuden und passen Spannungslevel an. Denn diese Spannungslevel werden von den Stromanbietern auf Netz- und nicht auf Gebäudelevel reguliert. Aufgrund dessen kann es passieren, dass die Geräte unserer Kunden nicht auf dem perfekt auf sie abgestimmten Voltlevel laufen und so hohe Kosten für Energie entstehen. Zusätzlich leidet dabei die Lebensdauer der Geräte.

Unsere Lösung für mehr Nachhaltigkeit: ActiveEnergy verbessert die Energieversorgung durch Optimierung der Spannungslevel.

Wir analysieren in Echtzeit den Spannungspegel an der Hauptleitung und passen ihn durch unser Equipment so an, dass Gebäude auf dem idealen Pegel laufen. Eine Optimierung der Stromversorgung der Gebäude wird erreicht, eine konstante Überwachung durch unser Kundenportal ermöglicht und Kosten eingespart. Und der verringerte Energieverbrauch spart außerdem CO2-Emissionen ein.

Ihr und Wir

Wir bei Energy Labs GmbH freuen uns über potenziellen Kunden, die uns kontaktiert und ähnlich nachhaltige Ziele verfolgt wie wir. Wir freuen uns aber auch über Gleichgesinnte, die sich vorstellen können, Teil eines internationalen und dynamischen Teams zu werden, und die sich voller Energie vorstellen können, mit uns durchzustarten. Und wir freuen uns über Anfragen von denjenigen, die noch mehr über uns und unsere Lösung ActiveEnergy erfahren möchten.